Manfred Findler und Stefan Görge im Willy-Brandt-Haus Auf Einladung der Donauwörther Bundestagsabgeordneten Gabriele Fograscher machten sich Mitglieder des SPD Ortsvereins Burgau auf den Weg nach Berlin, um die politische Arbeit in der Bundeshauptstadt kennenzulernen. Neben den aktuellen Geschehnissen stand natürlich auch die vielfältige Geschichte Berlins und Deutschlands im Mittelpunkt dieser Informationsreise.
Bei Führungen und Gesprächen im Bundespresseamt und Außenministerium gewannen die Burgauer Genossen einen Einblick in die Arbeit der Bundesregierung und ihrer Ministerien. Im Reichstag stand die Arbeit des Bundestages im Mittelpunkt. Hier wurden die Besucher auch von der tagesaktuellen Politik eingeholt. Ein Gesprächstermin mit Gabriele Fograscher musste entfallen, da im Bundestag die Debatte um die Rettung des Euro anstand. So waren die Gäste allerdings live bei einer wichtigen Entscheidung im deutschen Parlament dabei.
Beeindruckende Erlebnisse zur deutschen Geschichte des Dritten Reiches, waren die Besuche des “Denkmals für die ermordeten Juden Europas“ und der Gedenkstätte „Deutscher Widerstand“ mit angeschlossener Ausstellung. Aber auch die Zeit des geteilten Deutschlands wurde nicht vergessen. Besuche an der East Side Gallery ( Teile der Mauer) und am Check Point Charly ließen die jüngere Vergangenheit wieder aufleben.
Neben diesen Schwerpunkten durften natürlich Besuche wichtiger und bekannter Orte Berlins wie das Brandenburger Tor, Potsdamer Platz oder Schloss Bellevue nicht fehlen.
Den Abschluss und letzten Höhepunkt dieser informativen Reise bildete dann der Besuch im Willy-Brandt-Haus der Parteizentrale der SPD. Im Rahmen einer Führung wurde den Besuchern aus Burgau nochmals die Bedeutung der SPD und ihrer Geschichte für Deutschland beeindruckend vor Augen geführt.